Kann man eine Katze als Hobby bezeichnen? Wohl eher als Fulltimejob. :) Lass mich kurz schreiben, wie so ein kurzer Moment aus dem Leben meiner Katze Finia aussieht.

Meine Süße habe ich im Juni 2007, mit einem Alter von 2 Monaten aus dem Tierheim Ansbach geholt. Sie ist eine von vielen kleinen Kulleraugen aus einem Wurf von über 10 Katzen. Die folgenden Bilder entstanden, als Finni 2 1/2 Monate Jung war.

In meiner Freizeit versuche ich viel mit meiner Katzendame “Finni“ zu unternehmen. Sie ist ziemlich verspielt und auch verschmust, sodass ich ihr meine volle Aufmerksamkeit schenke. Das sieht dann etwa so aus: Ich komme nach Hause und sie wartet schon auf ihrem Kratzbaum auf mich, der im Flur steht. Kaum komme ich zur Türe herein, bekomme ich erst mal ein freundliches „Miau“ von ihr. Danach hüpft sie mit einem großen Satz an meine Beine, beschnuppert sie und streift wie wild zwischen ihnen hindurch, als ob an mir Whsikas kleben würde. Sie nimmt dabei wohl alle Gerüche auf, die an mir hängen. Das sieht jedenfalls ziemlich Lustig aus. Danach wetzt sie los und springt mit erhobenem Schwanz durch das Wohnzimmer direkt in die Küche.


Ah ja, Küche bedeutet: Futter! Wo wir gerade bei Futter sind. Meine Katze frisst eigentlich alles. Ob das billige Trockenfutter, oder das teure Dosenfutter von Whiskas. Es gibt nur einen Hacken: Bekommt sie von mir ein paar Tage lang das teure Whiskas und  ich fülle ihr danach ein „no Name“ Produkt in den Napf, zickt sie herum. Dann schnuppert sie am Napf und ignoriert den Inhalt völlig. Dazu kommt noch, dass sie dann anfängt zu Miauen und zu betteln. So nach dem Motto: “Hey Du, ich habe Hunger und ich will was richtiges Fressen. Den Fraß in meinem Napf, kannst du selber futtern.” Jaja, verzogen ist sie wie der Teufel. Nachdem ich ihr aber nicht immer das teure Futter kaufen möchte, muss sie eben das Fressen, was in den Napf kommt. Sie Miaunzt eben ein paar Stunden rum, frisst es aber spätestens am Abend, weil der Hunger zu groß wird.

Ist sie dann voll gefuttert, geht’s ab in der Bude! Dann will sie spielen und springt wie wild durch die Wohnung. Ich kann sie am besten damit beschäftigen, dass ich eine Plastikkapsel von einer Getränkeflasche durch die Wohnung werfe. Ich habe ihr ein paar Mal Spielsachen aus dem Zoogeschäft gekauft. Damit spielte sie kaum und wenn, dann hat sie diese Sachen kaputt gebissen. Jedenfalls ist sie ist ganz wild auf diese Plastikkapsel und apportiert mir diese sogar. Das kann gut eine Stunde lang so gehen. Irgendwann, wenn sie müde wird, schmeißt sie dieses Ding dann in einen Schuh rein und steckt ihren Kopf gleich mit dazu hinein. Das sieht vielleicht aus. Zum Schießen! Dann legt sie sich auf den Rücken und streckt alle Viere von sich. Wenn sie sich ausgepowert hat und ich zufällig auf dem Sofa sitze, dann kommt sie angeschlichen und setzt sich auf mein linkes Knie. Dann gucken wir zusammen Fern. Warum ihr mein rechtes Knie nicht so zu sagt, weiß ich nicht. Auf dem linken ist es wohl bequemer.

Wenn sie dann vom Fernsehen müde wird, legt sie sich auf ihre Decke, die auf dem Sofa liegt und rollt sich ein. Dabei liegt dann ihr Kopf auf ihrem Bein und den Schwanz hat sie sich über ihre Augen gelegt. Cleveres Mädchen ist sie ja. So wird sie nicht von den Lichtreflektionen des Fernsehers geblendet und kann in Ruhe ein Nickerchen machen. App. Nickerchen: Meine Finni schläft so viele Stunden am Tag, das ist der Hammer. Manchmal denke ich, sie verpennt noch ihr ganzes Leben. Wenn sie dann anfängt zu Träumen, fängt ihr ganzer Körper an zu zittern. Das ist bei Katzen ja völlig normal, sieht aber echt schlimm aus, wenn man das nicht weiß. Wie wenn sie einen Krampfanfall hätte, bei dem ihre Nerven verrückt spielen würden. Manchmal zittern nur ihre Ohren, oder das Schwanzende. Ich habe sogar schon einmal erlebt, dass sie von ihrem eigenen Zittern aufgewacht ist. Katzen sind schon seltsame Tiere , aber sooo süß. :)