Folgende schreckliche Meldung erreichte uns Heute aus den Medien:

Amoklauf in Ansbach: Ein 18-Jähriger hat in der fränkischen Stadt ein Gymnasium gestürmt und mehrere Menschen verletzt. Die Polizei umstellte das Gebäude. Der mutmaßliche Täter wurde bei der Festnahme angeschossen. Nach Angaben der Polizei hat sich der Täter mit einer Axt Zugang zu dem Gymnasium verschafft und mehrere Brandsätze geschleudert. Bereits zehn Minuten später, wurde der 18-Jährige von einer Polizeistreife überwältigt und festgenommen.

Wahnsinn! Ich dachte ich sehe und höre nicht recht, was ich da im Fernsehen sah. Ansbach ist doch nur 25 Kilometer weg von mir. Das kann doch nicht wahr sein!? Man liest und hört in letzter Zeit leider immer wieder von Amokläufen in Schulen. Wir erinnern uns: Zuletzt wurde im schwäbischen Winnenden ebenfalls ein feiger Anschlag verübt.

Man denkt immer, so etwas Schlimmes ist Gott sei Dank weit weg von mir und wird bei mir in der Nähe nicht passieren. Denkste! Wie Eingangs beschrieben, wohne ich nicht arg weit weg von dem Ort, wo diese Schule steht, die zum Ziel von diesem Psychopathen wurde. Wenn ich genauer darüber nach denke, bekomme ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend.

Es gibt auf dieser Welt viele Kranke Menschen. Ob Psychopathen, Sadisten, Vergewaltiger, oder Mörder. Was ich mich immer wieder frage: was geht in dem Gehirn von so einem Menschen vor? Was man über die letzten Amokläufer erfahren konnte, ist die Tatsache, dass es zumeist Schüler gewesen sind, die von der Masse ausgegrenzt wurden, zurückhaltend waren, oder schüchtern wirkten. Viele von ihnen spielten in ihrer Freizeit Ballerspiele. Unsere Regierung ist nun der Meinung, dass Killerspiele wie: Counter Strike & Co, oft die Auslöser solcher Gewaltattacken sind.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass Ballerspiele solche Taten auslösen können. Wenn Menschen Psychisch Krank werden, und sogar Mordgedanken haben, liegt das nach meiner persönlichen Meinung an der Umwelt, in der sich diese Leute bewegen. Ich sage nur eins: “Stille Wasser sind tief”. Man sollte nicht nur den augenscheinlich aktiven und von der Mehrheit beliebten Mitmenschen Beachtung schenken, sondern sich auch mit den  zurückhaltend, schüchternen, oder von der Masse nicht gerade beliebten Menschen unterhalten und Interessen austauschen. Ich kann mir vorstellen, dass manche Mitmenschen, die Jahrelang nicht geliebt, beachtet, oder verstanden werden, ab und an solche bösen Gedanken haben. Aber warum manche von ihnen Visionen, oder ihre dunklen Träume in die Tat umsetzten, darüber kann ich nur spekulieren. Fakt ist: Es ist grausam und sehr schlimm für die Opfer und für alle Beteiligten. Vor allem für die Eltern der Opfer und des Täters. Sie werden wohl ihr Leben lang nicht mehr Glücklich werden.

Meine Gedanken sind bei den Opfern dieses Massakers. Wird so etwas hoffentlich nie mehr in Deutschen Schulen passieren!